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![]() Ergebnisse aus der PraxisTOXISORB®-Fütterungsversuch bei Mastschweinen
Der Fütterungsversuch wurde auf dem Betrieb Josef Götz, Ried, D-85229 Markt Indersdorf durchgeführt. Untersuchungszeitraum: 4 Monate, Dezember - März Bereits bei der Einlagerung des Futtergetreides fielen dem Betriebsleiter augenscheinlicher Auswuchs und lachsfarbener Belag auf, was den Verdacht auf Mykotoxinkontamination nahelegte. Futteranalysen der Fa. BioCheck, Labor für Veterinärdiagnostik und Umwelthygiene GmbH in Holzhausen/Leipzig, bestätigten die Vermutung und erbrachten hohe Gehalte an DON in einer zugekauften Gersten- sowie einer Weizenpartie und geringe Belastungen an ZON:
Darüber hinaus wurden in allen untersuchten Proben geringgradige T-2-Kontaminationen nachgewiesen.
Futterzusammensetzung: Betriebsübliche Mischung aus Gerste, Weizen, Sojaschrot und Körnermais, in den, dem jeweiligen Mastabschnitt angepassten Verhältnissen. Die Futterration enthielt in der Vormast 35% und in der Endmast 50% einer hoch DON-kontaminierten Gerste und beträchtliche Anteile eines hoch belasteten Weizens. Ab Dezember wurden erste Probleme mit der Futteraufnahme beobachtet. Im Verlauf des Januar war eine wesentliche Verschlechterung der Situation im Stall zu beobachten mit den folgenden Symptomen: Anfang Februar wurden basierend auf den Ergebnissen der Futteranalyse 4kg TOXISORB®/to Mischfutter eingemischt. Bereits während der ersten Tage nach Einsatz von TOXISORB® stabilisierte sich der Zustand der Tiere und nach einer Woche wurden die Verhältnisse im Stall vom Betriebsleiter wieder als normal bezeichnet. Augenfällig war das Problem der Futterverweigerung verschwunden und das ursprüngliche Zunahme-Niveau wiederhergestellt. Auch die Stresssymptome bei den Tieren waren beseitigt. Nach zwei Wochen wurde die TOXISORB®-Aufwandmenge auf 3kg/to und nach weiteren zwei Wochen nochmals um 1kg auf 2kg/to reduziert. Auch bei diesen verringerten TOXISORB® Einmischraten konnte der gute Gesundheitsstatus und das hohe Leistungsniveau gehalten werden. Der Einsatz von TOXISORB® ermöglichte es auf dem Betrieb Götz, mykotoxinbelastetes Futter ohne Leistungs- und Wirtschaftlichkeitsverluste in der Schweinemast einzusetzen. Alternativ zum Einsatz von TOXISORB® hätte der Betriebsleiter die Futterpartie verwerfen müssen. Die Verfütterung des mit Mykotoxinen belasteten Getreides führte zu einer Verringerung der täglichen Zunahmen von 70-80g/Tag und damit zu einer Verlängerung der Mastdauer um 15 Tage. Die durch die Zunahme an Masttagen und die Verringerung der Umtriebszahl verbundenen Produktionseinbußen von ca. 11% reduzieren den Deckungsbeitrag aus der Schweinemast um ca. 20.000 €/Jahr. Wenn trotz geringerer Zunahmen die Mastdauer von 120 Tagen beibehalten wird, sinkt das Schlachtgewicht um ca. 8%, von 88 auf 81 kg/Mastschwein. Der Minderertrag/Schwein beläuft sich unter Berücksichtigung des Abschlags für untergewichtige Schweine (Bayerische Maske) auf ca. € 13,--. Bei einer mittleren Aufwandmenge von 3 kg TOXISORB® pro Tonne Alleinfutter und Kosten von ca. € 2,70/Schwein kann im Betrieb Götz der durch Mykotoxine bedingte Verlust pro Schwein um mehr als 80 % ausgeglichen werden. Der Betriebsleiter, Herr Götz ist von der Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von TOXISORB® überzeugt und wird den Futterzusatz auch in Zukunft in Abhängigkeit vom Kontaminationsgrad in einer Aufwandmenge von 2-4 kg/to im Futter einsetzen. |
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